Dagmar Freudenreich
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Radio script (in German) Anmoderation: Sehen Sie sich die Rosamunde-Pilcher-Filme auch so gerne wegen der schönen Gärten an? Oder ärgern Sie sich manchmal über lange Liebesszenen, wenn ein Film doch gerade so spannend war? Manchmal müsste man sich eben seine eigene Fernsehsendung stricken können! In einigen Jahren könnte das tatsächlich funktionieren: Das Institut für Telekommunikationsforschung in Heidelberg, Eurescom, arbeitet am Fernsehen der Zukunft. Das EU-geförderte Projekt, an dem 13 europäische Firmen und Universitäten beteiligt sind, steckt noch ganz am Anfang. Dagmar Freudenreich hat eine Zeitreise gemacht und sich einen Tierfilm der Zukunft angesehen: O-Ton: ... ausgehen könnte. Ein Serval? Nie gehört! Eigentlich wollte ich mir einen Film über nachtaktive Tiere ansehen. Jetzt greife ich schnell nach der Fernbedienung und ändere mein Programm: Mein Fernseher soll mir einen Film über den Serval zusammenstellen – in der Zukunft ist so was kein Problem, sagt der Heidelberger Projektkoordinator Peter Stollenmayer: O-Ton: ... des Zuschauers zusammen. O-Ton: Der Serval ... an einen Geparden erinnert. In 10 Jahren, da ist sich Peter Stollenmayer sicher, werden wir uns nicht mehr nur vom Fernsehen berieseln lassen, sondern unser Programm selbst in die Hand nehmen: O-Ton: ... und einen Rückkanal. Und mit dem gibt der Zuschauer seine Anweisungen, was er sehen will und was nicht. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Denn auch der Fernsehzuschauer der Zukunft will kein wirres Geschnipsel sehen, wenn er sich aus einem großen Material-Angebot bedient. O-Ton: ... Film gibt. 7,5 Millionen Euro wird die Entwicklung der neuen Technik kosten, die sich NM2 nennt. Aber wollen die Fernsehzuschauer die wirklich? Einen Spielfilm, den man sich erst zusammenstückeln muß? Das erforscht ein Holländisches Institut im Rahmen des Projekts: O-Ton: ... berieseln lassen möchte. Eins steht aber fest: Auf das Fernsehen der Zukunft müssen wir noch eine Weile warten: O-Ton: ... auf dem Markt sind.
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